KRÄTZÄ aktualisiert diese Internetseiten nicht mehr. Alle Inhalte sind als Archiv zu verstehen. Einige Adressen und sonstige Daten sind deshalb veraltet. Impressum und Datenschutzhinweise finden Sie bei Netzwerk Spiel/Kultur.

KRÄTZÄ does not keep this site up to date anymore. All content is to be understood as an archive. Hence some addresses and other data are outdated. See Legal Notice and Privacy Statement at Netzwerk Spiel/Kultur.

Darüber, wie alles anfing

Christoph Klein

Mit einem Brief an das dänische Büro von „Jugend für Europa" am 02. Dezember 1997 begannen wir mit der Suche nach dänischen Alternativschulen und Jugendprojekten, die an einem Austausch mit uns KinderRÄchTsZÄnkern interessiert waren. Unsere Idee war es, Alternativen zum deutschen Pflichtschulsystem und gesellschaftliche Mitbestimmungsformen junger Menschen in Dänemark zu erforschen. Wir wollten unsere Erfahrungen mit Schule, Familie und Gesellschaft austauschen und über grundsätzlich kinderrechtliche Forderungen diskutieren.

Der Kontakt zur Hørsholm Lille Skole entstand schließlich durch einen Hinweis des Verbandes der freien Alternativschulen und dank der Vermittlung von Ralf Skovgaard, Mitarbeiter des "Danish national board of small independent schools". Trotz unserer frühen Briefe seit Januar an Jesper Lund und Vibe Andersen von der Hørsholm Lille Skole erhielten wir sehr wenig Informationen über deren Schule und Vorstellungen eines Austauschs. Im März ernannten wir ein Planungskommitee, das im Briefwechsel mit den Dänen ein gemeinsames Programm absprechen sollte. Leider verpaßten es unsere dänischen Partner, ihren Antrag zur Deckung der Aufenthaltskosten fristgerecht einzureichen. Trotzdem bestätigten wir uns gegenseitig unser Interesse an einer Begegnung und blieben in Kontakt.

Wir sandten Briefe, Info-Materialien, ein Video, den das WDR über K.R.Ä.T.Z.Ä. gedreht hat, Vorschläge für gemeinsame Aktionen und unsere vielen offenen Fragen. Im Juni organisierten wir ein umfangreiches Planungswochenende und starteten in die "heiße Phase" der Vorbereitung. Anfang Juli wurde dann unser Antrag vom deutschen Büro von „Jugend für Europa" zur Deckung von Organisations- und Fahrtkosten bewilligt.

Da wegen der dänischen Sommerferien nicht alle Einzelheiten von Berlin aus geklärt werden konnten, waren wir auf einige spontane Entscheidungen gefaßt. Rechtzeitig vor unserer Abfahrt konnten wir telefonisch Details der Übernachtung und einzelner Programmpunkte besprechen. Also fuhren wir los.