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Ein Vorwort

Ob wohl der kleine Junge mit dem schwarz bemalten Gesicht und dem Glitzer in den Haaren, der uns etwas wackelig auf seinem Fahrrad entgegenkommt davon weiß? Oder ob wohl der etwas ältere Mann, der uns auf der naßglänzenden Straße entgegengelaufen kommt, ahnt, worüber wir uns Gedanken machen, während wir auf dem Weg zum K.R.Ä.T.Z.Ä.-Laden sind? Kurz gesagt es geht um die Vorbemerkung zu dieser Broschüre.

Den Leser und die Leserin erwarten in diesem Heft viele unterschiedliche Artikel, mehr oder weniger spontan entstanden, welche unsere Reise nach Dänemark, bzw. eher dort gemachte Erfahrungen mit dem dänischen Schulsystem dokumentieren.

Man könnte sagen, daß eine der wichtigsten Fragen war, ob das dänische Schulsystem „freier“ als das deutsche ist. Diese Frage haben wir für uns beantwortet und haben sie für die LeserInnen aufgeschrieben. Auf dem Weg zur Beantwortung dieser und anderer, die Situation der dänischen Kinder und Jugendlichen betreffenden, Fragen, haben wir drei verschiedene Schultypen und mehrere Projekte besucht.

In dieser Broschüre sind Texte zur „Hørsholm-Lilleskole“, „Den Alternative Skole“ und der „Folkeskole“ sowie zum Verhältnis der Schüler zu ihren Schulen und Lehrern zu finden. Außerdem gibt es Artikel zu unseren Besuchen in Christiania, im Børnehuset (einem von Jugendlichen selbstverwalteten Haus-Projekt) und bei den „Rebels“. Im Bildungsministerium von Kopenhagen sprachen wir mit dem Ratgeber für internationale Erziehung, Johannes Bang. Neben diesen sachlich-themenbezogenen Texten der Dokumentation, läßt sich auch ein wenig von der K.R.Ä.T.Z.Ä. eigenen Grundstimmung während der Dänemarkfahrt herauslesen.

Zu der Erarbeitung dieser Broschüre sollte noch das ein oder andere erwähnt werden: Trotz der Euphorie kurz nach der Dänemarkfahrt gab es letztendlich doch einige „Probleme“, z.B. beim Schreiben und Sammeln der Artikel, der Fotos und der Ausführung der zu erledigenden Arbeiten. Schließlich blieb der Großteil der Arbeit an einigen Wenigen hängen. Wir hoffen, daß die Broschüre den Lesern unsere vielfältigen Eindrücke von der Reise widergibt.

Mal sehen, ob wir nächste Woche wieder den kleinen Jungen auf dem Fahrrad treffen, dann können wir ihm lustig zuzwinkern, und ihm vielleicht schon die fertige Broschüre zeigen.

Lena Grünberg und Anna Fischer